Upcycling: Meine Wohnung – Teil III

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Es gibt neues Mobiliar! Mein Stuhl hat sich vermehrt, die versprochene Wanduhr ist fertig, Schlüssel hängen jetzt mit banksy-Fotografien an der Wand und zum Essen kann ich Türkisch lernen. Aber seht selbst:

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Die Wanduhr

Wie ihr aus den vorherigen beiden Beiträgen wisst, habe ich einige Europaletten für den Schreibtisch besorgt. Nun lagen die Reste immer noch bei mir rum… Dann habe ich bei einer Freundin eine Plastikuhr gesehen, die einen Aufdruck hatte, welcher lackierte Holzlatten darstellen sollte. Auch ein weißer Anker war auf dem Ziffernblatt abgedruckt. Das muss auch mit echtem Holz gehen, dachte ich mir und schnitt das Palettenholz in drei Teile. Die beiden äußeren lackierte ich in Blau und Türkis, um sie danach grob zu schleifen. Dadurch entstand der zum unlackierten Mittelteil passende Patina-Effekt. Auf zwei Querhölzern verschraubt und mit einem aufgesprühten Anker versehen war das „Ziffernblatt“ fast fertig. Noch ein Loch in die Mitte gebohrt, ein spezielles Junghans-Uhrwerk auf ebay bestellt und fertig.

Der zweite Stuhl

Mit dem schwarz-weißen Stuhl aus Teil I bin ich richtig zufrieden. In meiner jetzigen kleinen Wohnung reicht er als Schreibtischstuhl vollkommen aus. Allerdings werde ich hier ja nicht ewig wohnen und in meiner nächsten Wohnung hätte ich dann schon gerne einen Essbereich. Dafür benötige ich allerdings 4-6 Stühle. Auf einem Sperrmüllhaufen in Siegen fand ich einen Massivholz-Stuhl, der meinem sehr ähnlich war. Gedrechselte Beine, zwei Polster, Griff an der Rückenlehne. Ich wusste sofort, dass ich den Stuhl genauso behandeln würde, wie seinen Vorgänger. Also abschleifen, schwarz beizen und die Polster mit demselben gemusterten Stoff beziehen. Für den Stoff und das Polstern hat mir dankenswerterweise wieder meine Mutter geholfen. Schaut mal bei ihrer Facebook-Seite blinni-fashion vorbei. Es lohnt sich!

Stuhl (5)
Das Nagellackregal

Zugegeben, dieses Regal hängt nicht in meiner Wohnung. Ich wüsste auch nicht, was ich mit einem Lebensvorrat an Nagellack anstellen sollte. Doch eine sehr gute Freundin von mir hat eine Leidenschaft für das Sammeln von Nagellack. Leider hatte sie alle Fläschchen nur in einer großen Schüssel. Nicht besonders praktisch. Sie wünschte sich einen Setzkasten oder ein geeignetes Regal. Auf ebay Kleinanzeigen fand ich eines mit den Maßen 100x50cm. Da die Möbel in Ihrem WG-Zimmer allesamt weiß sind, lackierte ich es ebenfalls in Weiß um. Doch war das etwas langweilig. Also suchte ich einen dezenten rosa-gemusterten Stoff aus und bezog damit die Rückwand des Regals.

Die Schlüsselbilder

Kahle Stellen an der Wand sind mir zuwider. Und warum nicht das Schöne mit dem Nützlichen verbinden. Ihr kennt das vielleicht. Man kommt nach Hause und legt seine Schlüssel irgendwo ab. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sie beim Verlassen der Wohnung erst einmal suchen muss. Ein fester Ort muss her. Warum also nicht in Türnähe aufhängen. Doch ein einfacher Nagel in der Wand wäre doch zu langweilig. Also druckte ich mir Fotografien von banksy-Graffitis aus und klebte sie auf die Ausschnitte eines alten Regalbodens. Drei Haken integriert und fertig.

Schlüsselbrettchen (3)
Der Besteckkasten

Ich habe ein Problem mit meiner Küche. Sie ist nämlich keine Küche, sondern ein Schrank. Waschbecken, Arbeitsplatte, Kühlschrank Regal. Alles ist in einem Schrank untergebracht, der den meisten Menschen wahrscheinlich nicht mal für ihre Klamotten reichen würde. Besonders schlimm finde ich, dass der Schrank nur eine Mini-Schublade hat. Wohin also mit den ganzen Kochlöffeln, Messern, Schneebesen und vor allem dem Besteck? „Outsourcing“ heißt die Lösung. Dafür braucht es aber eine Halterung. Konservendosen sind da die Lösung schlechthin. Allerdings nicht besonders hübsch anzusehen. Schwarze Klebefolie aus dem Baumarkt drauf und verschraubt. Fast fertig. Da ich bald Türkisch lernen werde, fange ich mit ein paar Vokabeln schon mal an.

Besteckkasten (1)

 

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