Upcycling: Neues Land, neue Einrichtung – Teil IV

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Auch in der Türkei gibt es viel zu Basteln. Fürs Upcycling gibt es zwar keinen gesonderten Sperrmüll, doch die Rohstoffe liegen dennoch fast überall auf der Straße herum. Viele kleine spezialisierte Händler erleichtern zudem die Beschaffung von Materialien, Werkzeugen und anderen Dingen zum Werkeln. Eine Kleinanzeigenseite gibt es ebenfalls, wenn auch mit kleinerem Angebot als in Deutschland.

Seit ungefähr einem Jahr lebe ich nun dauerhaft in Istanbul. Nach einem Aufenthalt in einer WG und in einem Haus, welches mittlerweile abgerissen wurde, wohne ich endlich in einer einer richtig schönen Unterkunft, mit ordentlichem Grün vor allen Fenstern. In Istanbul ist das leider keine Selbstverständlichkeit.

Die wesentlichen Einrichtungsgegenstände standen von Anfang an zur Verfügung, aber bei Kleinteilen und Deko, habe ich in den letzten Wochen das ein oder andere Teil noch selbst gebastelt.  Aus Siegen habe ich schließlich nichts mit nehmen können. Nicht alles lässt sich als Upcycling bezeichnen, denn auch ein paar DIY-Teile waren dabei.

Die Beiträge aus Deutschland findet ihr hier, hier und hier!

Um euch an dieser Stelle wieder Inspiration geben zu können, folgen hier (und auch nächste Woche an derselben Stelle) ein Paar Fotos mit kurzen Erklärungen. Ich hoffe, dass es euch gefällt und freue mich immer, wenn jemand etwas ähnliches ausprobiert.

Viel Spaß und DIY!

 

Die Upcycling-Büchergärten

Mittlerweile gibt es sie auch in Deko-Geschäften zu kaufen. Dort sind sie jedoch verhältnismäßig teuer und auch nicht individuell. Wer ein schönes altes Buch hat, welches er eigentlich wegschmeißen würde (Hier zum Beispiel ein doppelter Karl May Band, dessen Verkauf sich auch nicht mehr lohnt), der kann in mühseliger Kleinarbeit das Werk aushöhlen. Danach mit einer Plastikfolie (zB Klarsichthülle) auslegen und bepflanzen.  Deko-Kies eignet sich ebenfalls hervorragend.
Ein paar Hinweise zum Schneiden der Seiten, findet ihr hier.

 

Lesezeichen aus Buchrücken

Manch ein Buch ist schon stark vergilbt oder es fehlen sogar Seiten. Um zumindest einen Teil des Buches zu retten, lässt sich aus dem Buchrücken noch ein Lesezeichen herstellen. Hierzu müssen lediglich die Verbindungen zu den beiden Buchdeckeln und den innen liegenden Seiten sauber abgetrennt werden. Eine einzelne Seite aus dem Buch kann die Rückseite des Lesezeichens zieren. Loch rein, band durch und Perle dran; Fertig!

 

Upcycling-Karten an die Wand

Einen alten Schulatlas hat wohl jeder von uns zuhause, doch benutzt wird er eigentlich nicht mehr. Wofür auch? Google maps lässt sich wesentlich einfacher bedienen und ist stets aktuell. Hand hoch, wessen Atlas hat noch die DDR eingezeichnet?
Die farbigen Seiten eines Atlases eignen sich jedoch hervorragen, um sie als Leinwand zu verwenden. Man kann sie bedrucken, darauf Malen oder Zeichnen. Mit gebeizten Holzleisten und einem Strick, wirken sie wie kleine Landkarten, die wir früher alle im Schulunterricht benutzten. Besonders gut geeignet ist dieses Format, wenn man es als Serie nebeneinander hängt. Zum Beispiel mit Kartenausschnitten seiner Lieblingsreiseziele.

 

Holzscheibenhocker

Nach einer Baumfällung im Garten meiner Schwiegereltern fielen zwei Baumscheiben für mich ab. Geschliffen, mit Teaköl bestrichen und um Hockerbeine ergänzt, sind sie nicht nur praktisch, sondern auch einfach schön. Sie fallen zwar eher in die Kategorie DIY, als in Upcycling, aber was soll’s 😉
Teaköl benutze ich sehr gerne für alle möglichen Holzgegenstände. Es sieht immer gut und natürlich aus, schützt aber gleichzeitig das Holz. Nicht nur bei Gartenmöbeln.

 


Nächste Woche gibt es hier noch mehr Bilder zu DIY und Upcycling. Schaut wieder rein!

Die Beiträge aus Deutschland findet ihr hier, hier und hier!

 

 

 

 

 

 

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